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Vitamin D3 400iu

Vitamin D3 400iu
Kurzinfo:

Vitamin D ist unverzichtbar für den Kalziumhaushalt und ist z.B. für Folgendes bekannt:

  • das Immunsystem anzukurbeln
  • das Auftreten chronischer Krankheiten zu reduzieren
  • die Wahrscheinlichkeit von Rachitis (Knochenweiche) & Osteoporose zu vermindern
  • das Nervensystem zu regulieren
  • die Schlafqualität zu verbessern
  • Virusausbrüche zu verringern
Preis:
€ 11.90
Inhalt:
400IE / 120Tbl
Ausführliche Info:
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Synonym:

Vitamin D ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene D-Vitamine, meistens ist  aber Vitamin D3 gemeint.

Die Gruppe der fettlöslichen D-Vitamine besteht aus:
Vitamin D1, eine Mischung im Verhältnis 1:1 von Vitamin D2 und Lumisterol
Vitamin D2, oder Calciferol, bzw. Ergocalciferol (in Pflanzen)
Vitamin D3, auch bekannt als Cholecalciferol, Colecalciferol, Calciferol oder Calciol
Vitamin D4, eine gesättigte Form von D2
Vitamin D5, oder Sitocalciferol

Aufgaben:

Die in der Leber gebildete Vorstufe 7-Dehydrocholesterol wird in der Haut durch UV-Licht (UVB-Strahlung) zu Vitamin D3 (Cholecalciferol) umgewandelt. Zusätzlich wird Vitamin D3 mit der Nahrung aufgenommen.
Vitamin D3 wird in der Leber umgewandelt zu 25-Hydroxycholecalciferol. Aus  25-Hydroxycholecalciferol, unter Einfluss von Parathormon, entsteht in der Niere das aktive 1,25-Dihydroxycholecalciferol (D-Hormon, Calcitriol).
Vitamin D wird im Fettgewebe und im Muskelgewebe gespeichert.

1,25-Dihydroxycholecalciferol fördert die Kalzium- und Phosphatresorption im Darm und die Kalzium- und Phosphatrückresorption in der Niere. Somit ist Vitamin D3 wichtig für den Kalziumhaushalt und den Auf – und Abbau des Knochens. Außerdem wird das Immunsystem unterstützt, denn Vitamin D3 unterstützt die Bildung der Abwehrzellen. Es gibt auch Hinweise für eine Schutzwirkung gegen Tumore.


Säuglinge nehmen oft nicht genug Vitamin D über die Muttermilch auf und bei älteren Menschen ist der 7-Dehydrocholesterol – Gehalt in der Haut vermindert und die Eigenproduktion um den Faktor 3 gesenkt.
Der Lichtmangel der modernen Gesellschaft und die korrelierten Krankheiten führen jedoch dazu, dass diese Empfehlungen von vielen Wissenschaftlern als unzureichend angesehen werden. Die meisten Autoren sehen für Erwachsene eine Zufuhr von täglich 4000 IE ( 100 µg ) über einen Zeitraum von 6 Monaten als sicher an, das heißt ohne nachweisbare Nebenwirkungen.

Überdosierung:

Bei bestimmten Erkrankungen wie Sarkoidose, Tuberkulose und Krebserkrankungen kann es zu einer erhöhten Vitamin D3- Konzentration kommen, die sich in einer Hypervitaminose oder einer Hyperkalzämie äußern kann. Auch eine Überfunktion der Nebenschilddrüse, eine Unterfunktion der Schilddrüse und die künstliche Zufuhr von Vitamin D3 können dazu führen.
Eine langfristige Überdosierung kann zu Nierenerkrankungen und Nierensteinen führen.
Eine kurzfristige Überdosierung kann sich durch Appetitlosigkeit, starkem Durst, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen bemerkbar machen.

Mangel:

Leider ist die sonnenlichtgesteuerte Vitamin D – Produktion behindert von z.B. Lichtschutzfiltern in Sonnencremes und ungenügender Sonnenexpositionszeit (z.B. Winter), dazu kommt ein Mangel durch mäßigen Fettfischkonsum.
Bestimmte Medikamente (Antiepileptika), eine Cadmiumvergiftung, Darm-, Leber-, oder Nierenerkrankungen und Mangelernährung können zu einem Vitamin D – Mangel führen.
Ein erhöhter Bedarf liegt außerdem vor in der Schwangerschaft, während der Stillzeit, bei Kindern und Vegetariern.
In Deutschland werden den meisten Säuglingen im ersten Lebensjahr und eventuell noch im zweiten Jahr täglich eine Tablette mit 12,5 µg Vitamin D3 (500 IE) zur Rachititsprophylaxe gegeben. Rachitis ist eine Knochenveränderung bei Kindern. Durch das Fehlen von Vitamin D wird zu wenig Kalzium und Phosphat in den Knochen eingebaut und er verformt sich.
Bei Erwachsenen nennt sich diese Knochenerweichung Osteomalazie.
Außerdem begünstigt ein Vitamin – D – Mangel eine Osteoporose, eine häufige Erkrankung im Alter und während der Wechseljahre.

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